IoT- und Cloud-Technologien kombinieren

Blog / Warum IoT und Cloud zusammengehören / taod Consulting GmbH

Daten und Kontext

Kategorien
Data Management

Schlagworte
IoT, Cloud Computing, Big Data, Automatisierung

Autorin
Frederic Bauerfeind

Lesedauer
3 Minuten

Warum IoT, Big Data und Cloud eine feste Einheit bilden müssen

IoT, Big Data und Cloud gehören nicht nur zusammen, sie brauchen einander. Denn die im Internet der Dinge entstehenden massiven Datenmengen können nur mithilfe von Cloud Computing aufgefangen und nutzbar gemacht werden. Diese ideale Vorstellung von gerätebasiertem Data Management lässt sich längst sehr plakativ im Alltag verorten.

 

Stellen wir uns dieses Szenario vor: Du wachst an einem gewöhnlichen Montagmorgen auf. Über deine Lautsprecher weckt dich dein Sprachcomputer und dank eines Sprachbefehls geht das Licht automatisch an. In der Küche duftet bereits der fertige Kaffee, ohne dass du einen Finger heben oder vorher an den Supermarkteinkauf (Smart Replenishment) denken musstest. Auf deinem personalisierten Dashboard wirst du später über die neuesten Nachrichten und anstehenden Termine informiert. Heute musst du ins Büro. Deine Mobilitäts-App kombiniert schnell: Die Straßen sind voll, die Straßenbahn wird sich verspäten, aber das Wetter ist gut. Mit den Daten aus deinem vernetzten Fahrrad ist die Empfehlung klar: Heute besser mit dem Fahrrad fahren und so pünktlich im Büro erscheinen. 

Dieser Grad der Automatisierung kann so oder ähnlich bereits in vielen Haushalten Alltag sein. Er zeigt, wie mächtig Cloud Computing und IoT zusammen sind. Auch ohne Cloud wären rohe Daten vorhanden, etwa Verkehrsdaten zu verstopften Straßen und Umweltdaten über die Regenwahrscheinlichkeit. Aber erst durch die Vernetzung und das Potenzial der Cloud kann beispielsweise kombiniert werden: Das Fahrrad ist heute die richtige Wahl. Mit der Verbesserung der Datenkommunikationstechniken hat sich das Potenzial von vernetzten Gadgets noch weiter beschleunigt. IoT und Cloud Computing ermöglichen die Erhebung und Verarbeitung sowie Auswertung von zahlreichen Daten in Echtzeit, damit sich unser Alltag einfach und effizient gestalten lässt. Das ist für uns als Konsumenten und Nutzerinnen gut, und Unternehmen freuen sich über Kundenzufriedenheit und Effizienz.

Case Study / Customer Analytics von der Kampagne bis zum IoT-Device-Tracking für Boxine /taod Consulting GmbH

Case Study

Customer Analytics von der Kampagne bis zum IoT-Device-Tracking für Boxine

Mit tonies® ist Boxine eine Revolution für das Kinderzimmer gelungen. Durch den Aufbau einer intelligenten Analytics Plattform auf Basis von Amazon Redshift unterstützt taod die weitere Erfolgsgeschichte. Produkt und Marke werden entlang datenbasierter Entscheidungen weiterentwickelt.

Case Study lesen

Cloud Computing als Raffinerie für rohe Daten

Die Beziehung zwischen dem Internet der Dinge, Data und Cloud Computing lässt sich auch gut mit Rohöl und einer Raffinerie beschreiben. Erst eine Raffinerie, die Erdöl reinigt, verfeinert und verarbeitet, macht das rohe Öl zu etwas höherwertigem, das wir zum Beispiel als Heizöl verwenden. IoT ähnelt rohem Öl. Eine IoT-Lösung bringt Datenschätze hervor, mit denen aber noch niemand arbeiten kann. Cloud Computing ist dann der Ort der Veredelung der Daten und bietet einen skalierbaren und schnellen Zugriff für verschiedenste Data-Analytics-Szenarien. 

IoT-Geräte sind in Wirklichkeit also nur eine weitere Datenquelle, bei der enorme Datenmengen entstehen. Zwischen Big Data und Cloud Computing kann eine symbiotische Beziehung entstehen. Erst Cloud Computing ermöglicht die Speicherung, Echtzeitverarbeitung und Analyse von gigantischen Datenmengen. Im Wesentlichen ist die Cloud das Vehikel, welches Big Data bereitstellt, speichert und den Nutzenden die Möglichkeit bietet, effizient darauf zuzugreifen.

Von Big Data zum Innovationstreiber

Für echte Innovationen kommt es außerdem nicht nur auf die Analyse der Daten an, sondern auch auf die Orchestrierung. Um das zu verdeutlichen, können wir unser Smart-Home-Szenario wieder verwenden, diesmal am Beispiel von Philips Hue. Diese Zimmerlampe wird dank ihrer Technologie mit dem Handy oder auf Sprachbefehl hin gesteuert. Hier geht es bei der End-to-End Communication von zwei Geräten um den Transport von Datensätzen zwischen zwei Geräten, woraufhin die beiden Geräte eine regelbasierte Reaktion zeigen. Doch diese Daten dann nicht nur zu analysieren, sondern auch als Grundlage für personalisiertes Online Marketing zu nutzen, ist die Kür. Dafür reicht es nicht, nur die IoT-Devices zu vernetzen. Unternehmen müssen eine vernetzte Systemlandschaft mit Kundendaten entwickeln.

Für ein maximales IoT-Potenzial 

Die Kombination von IoT- und Cloud-Technologien führt so nicht nur zu einer Steigerung der Produktivität und Effizienz oder verbessert das Kundenerlebnis. Sie ermöglicht auch das Eröffnen ganz neuer Geschäftsfelder und das Entwickeln neuer Produkte und Services. Dank IoT-Cloud-Lösungen lassen sich ungenutzte Marktpotenziale entdecken und ausschöpfen. Das maximale IoT-Potenzial holen wir Data und Cloud Consultant gerne für dich heraus.

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