“Mit Y42 kann ich Analytics ganz lässig umsetzen.“

Blog / Interview Arne Ilg über Y42 / taod Consulting GmbH

Daten und Kontext

Kategorien
Data Management, Tech & Tools

Schlagworte
Y42, Datenplattform, Analytics Tool

Autorin
Rebecca Schmidt

Lesedauer
4 Minuten

Arne Ilg von erlich textil im Gespräch zum Thema Y42 und warum es so viel Spaß macht, mit dem Tool zu arbeiten

 

Das Unternehmen erlich textil setzt beim Thema Data Analytics auf das Tool Y42. Unser ehemaliger Mitarbeiter Arne arbeitet inzwischen als Business Analyst bei dem jungen Modelabel. Als ehemaliger Data Consultant hat er bereits viele unterschiedliche Data Analytics Tools getestet und genutzt. Wir möchten wissen, warum das Start-up erlich textil auf die Full Stack Data Platform von Y42 setzt.

vorfreude GmbH (erlich textil)

Gegründet: 2016

Branche: Einzelhandel, Bekleidung und Mode

Hauptsitz: Köln

Größe: ca. 35 Mitarbeitende

Umsatz: ca. 7 Mio. EUR (2021)

taod: Arne, was genau machst du als Business Analyst bei erlich textil?

Arne: Seit mittlerweile einem Jahr verantworte ich den Aufbau der gesamten Datenplattform, ganz ohne Data Engineers oder Entwickler. Ich kümmere mich um das Datenmanagement, die Modellierung und Visualisierung der Daten, damit Hands-on-Analysen und KPI-Strategien und viele weitere Dinge umgesetzt werden können.

 

Ein recht umfangreiches Tätigkeitsfeld für einen Business Analyst.

Im Grunde ist “Business Analyst” nicht der beste Begriff für meine Verantwortlichkeiten, vielleicht sollte es eher “Business Intelligence Specialist & Analyst” heißen. Nein, das klingt auch nicht richtig. Sagen wir, ich bin einfach der Typ, der die Excel-Exporte revolutioniert hat.

 

Wie sieht der Tech Stack inzwischen bei euch aus?

Wir benutzen die Datenplattform Y42 für beinahe alles. Für die Integration, Modellierung und Transformierung der Daten, sowie für die Orchestrierung und Automatisierung. Im Hintergrund läuft über Y42 eine BigQuery-Datenbank. Bis auf die Erstellung von Berechtigungskonzepten habe ich aber keinerlei Berührungspunkte mit dieser Datenbank. Das ist ziemlich entspannt. Visualisierungen erstellen wir in Power BI. Da brauchen wir einfach ein wenig mehr Leistung und Darstellungsarten. Für solche Cases ist es daher ganz praktisch, dass Y42 problemlos mit Power BI verbunden werden kann.

 

Das klingt simpel. Wie genau war denn der Entscheidungsprozess in Hinblick auf ein neues Analyse-Tool und warum habt ihr euch letztlich für Y42 entschieden?

Es ist wirklich einfach zu benutzen, das ist einer der Gründe, warum unsere Wahl auf Y42 fiel. Als ich zu erlich textil gekommen bin, gab es quasi keine Datenarchitektur. Also habe ich erst einmal mehrere Tools verglichen und einen Proof of Concept gestartet. Y42 war für uns einfach unschlagbar. Zu den maßgeblichen Kriterien gehört die Tatsache, dass praktisch jede Datenquelle erschlossen werden kann. Insbesondere im Bereich E-Commerce werden alle Anforderungen abgedeckt. Außerdem kann ich auch nach der Integration der Daten im selben Tool bleiben, es deckt alle wichtigen Funktionen ab. Natürlich war auch der Preis ein wichtiger Grund. Als Start-up achten wir auf so etwas noch einmal gesondert.

 

Was hat dich in letzter Zeit besonders während der Arbeit mit Y42 begeistert?

In kürzester Zeit war ich in der Lage, eine vollständige Customer Data Platform aufzusetzen. Ich musste keinen SQL-Dschungel mehr bezwingen, sondern konnte alles über die Y42-Oberfläche per Low-Code und Drag and Drop umsetzen. Auch wenn im Hintergrund die Logik von SQL verwendet wird, musste ich keine einzige Zeile Code schreiben. Und eine tolle Anekdote: Wir benutzen im Unternehmen Personio. Leider gab es dafür keinen Konnektor. Nach einem Gespräch mit Y42 gab es aber zwei Wochen später eine Beta-Version – besser geht's nicht.

”In kürzester Zeit war ich in der Lage, eine vollständige Customer Data Platform aufzusetzen.”

Arne Ilg / Business Analyst / erlich textil
erlich textil Logo

Und du verwaltest und benutzt das Tool wirklich ganz allein?

Im Grunde ja. Nur ich habe ein technisches Verständnis dafür. Egal wie einfach das Tool ist, man muss sich dennoch mit der Welt der Daten beschäftigen. Das nimmt dir auch Y42 nicht ab. Meistens habe ich aber auch eine Person an meiner Seite, die gerade bei uns ein Praktikum absolviert. Für den eigentlichen Umgang mit dem Tool braucht sie in der Regel ein bis zwei Wochen. Lange Einarbeitungszeiten oder anspruchsvolle Schulungen fallen weg und ich erhalte direkt Unterstützung. Das Grundverständnis für das Business und die Daten bekommt der- oder diejenige dann von mir.

 

Du kennst neben den Data-Analytics-Klassikern Tableau und Power BI auch zahlreiche weitere Datenarchitekturen. In vielen Kundenprojekten musstest du genau das umsetzen. Was ist für dich der entscheidende Vorteil von Y42 gegenüber dieser Tools?

Wir sind ein junges Unternehmen, für unsere Anforderungen und unseren konkreten Use Case passt Y42 einfach wie die Faust aufs Auge. Es sind einfach alle Funktionen in einem Tool, die wir für die Analyse unserer Daten benötigen. Mit Y42, auch in Kombination mit Power BI, kann ich Analytics ganz lässig umsetzen.

 

Siehst du Limitierungen? Vielleicht auch im Hinblick auf größere Unternehmen?

Jein. Ja, ich sehe Limitierungen, aber ich glaube nicht, dass diese zwingend mit der Größe des Unternehmens zu tun haben. Ich kenne Unternehmen, die ein sehr starkes Event Tracking mit Abermillionen Zeilen von Code betreiben – und das funktioniert für die hervorragend mit Y42. Im Bereich Monobrand E-Commerce gibt es in meinen Augen nichts Besseres.

 

Aber?

Alte Strukturen im Datenmanagement sind mit Sicherheit hinderlich, weil sie mit Y42 nicht kompatibel sind. Das Tool benutzt sehr moderne Ansätze und hat auch den Anspruch, immer so aktuell wie möglich zu sein. Da ist auch die Cloud ein großes Thema, da Y42 mit BigQuery und Snowflake natürlich klar auf die Cloud setzt. Wer allerdings auf AWS oder Azure läuft, hat hier noch schlechte Karten. Vermutlich werden diese Datenbanken bald erschlossen. Bis dahin gibt es aber eben diese Grenzen: AWS und Azure und die Unvereinbarkeit mit nicht ganz so modernen Datenstrategien.

 

Vielen Dank, Arne!

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